Die letzten Tage

Die letzten Tage

13. Mai 2016 0 Von Jule

Der Countdown für die letzten Tage in den Staaten hatte leider begonnen. Wir nutzen den Sonntag um mit den Kindern, Catherine und Svenni zum naheliegenden Blackville Forest Reserve zu fahren. Noch einmal konnten wir die farbenfrohen Vögel bei schönstem Wetter beobachten und entspannen.

Am Montag ging unsere geplante Tour zum nördlich angrenzenden Bundestaat Wisconsin los. Die Wettervorhersagen waren alles andere als vielversprechend aber zu mindestens der Montag war relativ konstant schön. Wir fuhren den Lake Michigan entlang bis zu dem kleinen Örtchen namens „Two Rivers“.

Dort gab es viele Strände, Campingplätze und Wanderwege. Mit den Dünen, den Nadelbäumen und den Campingplätzen hat uns die Umgebung sehr stark an die Ostsee erinnert. So kam ein wenig Heimatstimmung auf.

Nach dem wir vor Ort im Hotel eincheckten und uns in einem typisch amerikanischen Restaurant gestärkt hatten, musste Bruno natürlich wieder den Hotelpool unsicher machen. Dank des Whirlpools war sogar ein wenig Entspannung drin. Wir hatten das Family Deluxe Zimmer gebucht, was sich als kleines Harley Davidson Museum entpuppte. Harley Davidson Bettwäsche, Plüschtiere, kleine Motorrad Modelle und ein Gemälde einer Straße standen in diesem Örtchen für den amerikanischen Familien Luxus 🙂

Die Wetterfrösche haben leider immer Recht behalten, so mussten wir unsere Tour am nächsten Tag frühzeitig abbrechen und zurück Richtung Süden fahren. Doch die Stadt „Milwaukee“ hatte bei schlechtem Wetter einiges zu bieten für uns. Wir besuchten fast den ganzen Tag das „Milwaukee Public Museum“ mit einer Dinosaurier Sonderausstellung. Nach dem Bruno mittels 3D Kinoshow ein wenig Respekt vor den großen Dinos eingetrichtert wurde, konnten wir uns die coole Ausstellung anschauen. Da unsere Eintrittskarten auch für den restlichen Museumsbereich gültig waren, haben wir natürlich auch noch die amerkanische Geschichte und Tierwelt mitgenommen. Alles zu schaffen war unmöglich, aber besonders der Schmetterlingsraum und der Nachbau eines europäischen Siedlerdorfs hat uns sehr gefallen.

Ein Highlight für den Gaumen gab es abends im Rock Botton Brewery & Restaurant. Selbsgebrautes Bier, sehr leckeres Essen und ein fantastischer Blick auf den Milwaukee River rundeten unseren verkürzten Wisconsin Trip ab. Abends ging es dann wetterbedingt wieder zurück nach Glen Ellyn. Wir haben das beste daraus gemacht.

Der Mittwoch sah dann schon wieder besser aus. Auf Wunsch von Bruno sind wir mit Catherine zu einer Pferdefarm gefahren, damit er mal wieder Pony reiten konnte. Catherine besaß mal ein Pferd und hat sich als Profi geoutet, doch das 22 Jahre alte Pony „Lady“ war etwas widerspenstig. Die alte Lady wollte lieber das saftige Gras fressen, anstatt die üblichen Runden zu drehen.

Am Abend kamen die Eltern mal voll auf Ihre Kosten. Während Svenni und Catherine die Kinder hüteten, konnten wir zum Fitzgerald, eine sehr urige und gemütliche Kneipe. Es spielte eine hervorangende Jazz Band und mit ca. 6 Personen im Publikum hat es sich wie ein Privatkonzert angefühlt.

Bei ein paar Drinks konnten wir auf unsere Reise zurück blicken und einfach glücklich in die Zukunft schauen. Gegen halb 1 waren wir wieder zu Hause, alles schlief.
Den heutigen Tag gingen wir ganz entspannt an. Schon mal ein wenig packen und Wäsche waschen. Am Abend kamen Catherines Schwester und Familie nochmal zum gemeinsamen Abendessen vorbei. Noch ein paar Bierchen, dann beginnt die letzte Nacht. Morgen um 16.00 Uhr geht unser Flieger zurück in die Heimat. Wir bereuen nichts und danken den beiden liebevollen Gastgebern für Alles! Nach den vielen Erlebnissen freuen wir uns auf unser Berlin. Bis bald!