Zu Gast bei Freunden im Norden

Zu Gast bei Freunden im Norden

13. Juli 2015 0 Von Jule

Von Strandhill ging es nochmal 200km weiter nördlich nach Dunfanaghy. Dort haben wir Judith, eine alte Grundschulfreundin von Jule, besucht. Der Liebe wegen ist sie vor knapp zwei Jahren nach Irland gegangen und genießt nun ihr Leben mit Freund und Häuschen zwischen Schafsweiden und Meeresrauschen. Wirklich beneidenswert!

In Dunfanaghy verbrachten wir vier wundervoll entspannte Tage mit vielen Spaziergängen an den endlosen Stränden der Atlantikküste. Manche Strandbuchten waren so verlassen, dass man das Gefühl hatte einem gehöre dieses Fleckchen Erde. Bruno fragte anfangs noch „Wo ist das Wasser, Mama?“, bis er verstand, dass bei Ebbe das Wasser weg ist und bei Flut wiederkommt. Für den Grund der Gezeiten hat das Verständnis noch nicht gereicht, aber er ritt sogar ganz allein auf einem Pony durch das Wattenmeer. Schöne Kochabende mit Judith und Lee rundeten unsere letzten Urlaubstage perfekt ab.

Da Judiths Freund Lee praktischerweise eine Surfschule samt Shop betreibt, konnte es sich Jule nicht nehmen lassen bei ihm eine Surfstunde zu besuchen. Jetzt hat sie Blut geleckt – das wird also sicher nicht das letzte Mal gewesen sein.

Nach einem ausgiebigen Abschiedsfrühstück, machten wir uns Freitag auf den Weg nach Rosslare, von wo aus unsere Fähre nach Frankreich startete. Dank Irlands „tollen“ Straßen und Beginn der Ferienzeit, brauchten wir für 460km sagenhafte 10h. Wirklich ätzende Fahrt…aber nach langem hin und her sind wir angekommen.

Da wir noch ein bisschen Zeit bis zur Fährenfahrt hatten, verbrachten wir unsere letzten Stunden auf irischem Boden bei Sonnenschein am Magretes Beach. Dort ließen wir noch einmal all die schönen, aufregenden und auch anstrengenden Momente Revue passieren. Diese unglaublich atemberaubende Natur, die dieses Land zu bieten hat, wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Außerdem werden wir die lebensfrohen, freundlichen Iren vermissen und natürlich die gute Landluft. Es ist kaum zu glauben wie schnell vier Wochen vergehen. Der Urlaub war für uns alle eine echte Bereicherung und wir haben diese intensive Familienzeit mehr als genossen.

Aber jetzt heißt es erst einmal „Bye Bye Ireland“ und „Hallo Berlin!“. Worauf wir uns freuen? Auf Deutschlands Autobahnen, einen beständigen Sommer und die deutsche Küche. 😉