Entspannte Tage in Westirland

Entspannte Tage in Westirland

6. Juli 2015 0 Von Jule

Bosi hatte eine bestimmte Vorstellung im Kopf, wenn er an Irland dachte. Seine Vorstellung wurde an den Cliffs of Moher zur Wirklichkeit. Riesige Klippen mit Gras und Moos bewachsen. Tiefe Abgründe und Wellen, die seit Millionen Jahren an dieselben Felsen klatschen. Dieser Ort war so beeindruckend, dass wir unbedingt den kompletten Tag plus eine stürmische Nacht dort verbringen mussten. Als die Kinder schliefen, schnappte sich Bosi seine Kopfhörer und das Kamerastativ und ging nochmal zurück zum Aussichtspunkt. Er kletterte über die Pfadbegrenzung und konnte die Klippen am Hang nochmal in Ruhe auf sich wirken lassen.

Am Samstag war uns durch das Wetter eher nach Stadtbummel zu Mute. Wir fuhren ein paar Kilometer weiter nördlich in die schöne Studentenstadt Galway. Das Wetter war perfekt zum rumstöbern – das Wort kennt Bruno mittlerweile auch. Als Bruno die Bimmelbahn gesehen hat, war auch sofort klar wie unser Nachmittag auszusehen hat.

In den kleinen süßen Geschäften gab’s auch gleich noch eine neue Mütze für uns. Mit der neuen Schiefermütze sieht der mittlerweile vollbärtige Bosi nun wirklich aus wie ein Ire.

Noch am selben Abend sind wir 150 km weiter Richtung Sligo zu dem kleinen Strandort Strandhill gefahren. Die lange Fahrt war etwas anstrengend für die Kids, aber wir wurden bei der Ankunft mit einem prächtigen Regenbogen und einen wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.

Das Wetter ist hier manchmal unbegreiflich. Hier wollten wir direkt ein paar Tage bleiben und ein wenig Ruhe einkehren lassen. Gestern hat Bosi sein Wellnesspaket mit irischem Whiskey und einer Zigarillo in Anspruch genommen – heute war Jule dran. Ein entspanntes Algenbad sollte es sein. Der erste Eindruck war etwas komisch. Glitschige Algen kitzelten Jule am ganzen Körper. Nagut… aber zumindestens krabbeln keine Wassertiere in der Wanne herum. Insgesamt war es sehr entspannt und nun weiß Jule endlich, warum Arielle so schöne Haare hat. Es sind die Algen. Bruno, das alte Hartei, hat es sich natürlich nicht nehmen lassen nackig ins Meer zu hüpfen, aber nur bis zu den Knien.

Morgen geht es weiter zu einer alten Schulkameradin, die sich im Norden von Irland niedergelassen hat. Vermutlich der letzte Stop bevor es zurück zur Fähre nach Rosslaire geht. Wir berichten…