Der Camper aus Stahl

Der Camper aus Stahl

17. Juni 2015 0 Von Jule

Nun ist es endlich soweit! Nach einer anderthalbstündigen Einweisung konnten wir in unser neues zu Hause für die nächsten vier Wochen einsteigen. Als Urlaubsauftakt hat Bosi dann auch gleich die Stabilität des Campers unter Beweis gestellt und einen kleinen Unfall gebaut. Der 5er BMW vom benachbarten Lückstraßen-Dönermann stand beim Einparken im Weg. Spätestens jetzt sollte Bosi gemerkt haben, dass der Camper ziemliche Überlänge hat, die Frauen Einpark-Witze kann er sich von nun an sparen. Nunja…Polizei gerufen, Unfallbericht aufgenommen, Zusatzversicherung zahlt…hoffentlich. Wie sagt man so schön, wenn man ein blaues Auge bekommt: „Ihr hättet den anderen Mal sehen müssen.“

Nachdem wir endlich Alles eingeladen hatten, ging es gegen 19 Uhr los. Unser erste Station ist Köln/Bergisch Gladbach. Dort besuchen wir die liebe Familie Radermacher, welche vor noch gar nicht so langer Zeit das schöne Berlin verlassen hat, um wieder zurück in die Heimat zu ziehen. Die Gelegenheit nach Köln zu fahren kommt nicht alle Tage. So freuen wir uns umso mehr, dass unsere Route dies zulässt. Die Fahrt war relativ entspannt. Bruno schlief zwar erst nach Sonnenuntergang ein, aber im Urlaub darf Kind auch ruhig mal ein bisschen länger aufbleiben. Theo schläft wie ein Stein und meldete sich nur kurz zu einer Trinkpause. Die Autobahnparkplätze sind übrigens überfüllt mit ewig vielen LKWs. Waaahnsinn…es ist kein Platz mehr zu finden. Die stehen von Parkplatzauffahrt bis Parkplatzabfahrt in Reih und Glied. Wir haben uns dann einen luxuriösen Parkplatz in erster Reihe an einer Hauptstraße von Bergisch Gladbach gegönnt. Schlafend und Nichts ahnend wurden wir dann morgens halb 7 von einem kleinen Fiat geweckt. Der junge Fahrer wurde wohl von der aufgehenden Sonne geblendet und hat uns (autoscoutermäßig) einen kleinen Seitenhieb verpasst. Auch hier ging es eher übel für den Gegner unseres Campers aus Stahl aus.

Den Tag konnten wir dann bei herrlichen Sonnenschein mit Judith & Lotti verbringen, liebe Grüße übrigens an alle Berliner!

Trotz Startschwierigkeiten sind wir wohl auf, können mit kleinen Schrammen am Camper weiterfahren und weiterhin unsere gemeinsame Zeit genießen. Heute Abend fahren wir die restlichen 440 Km nach Frankreich, Calais. Von dort aus startet morgen früh unsere Fähre nach Großbritannien. Hoffentlich wird unser Camper nun verschont…